Grußworte

Dr. Andreas Bovenschulte
Bürgermeister

Frank Imhoff
Präsident der Bremischen Bürgerschaft

Sehr geehrte Bremerinnen und Bremer,

sehr geehrte Bremerhavenerinnen und Bremerhavener,

in diesem Jahr begeben wir uns auch in Bremen und Bremerhaven in besonderer Weise auf die Spuren jüdischen Lebens und jüdischer Kultur. Dazu bieten die beiden Jubiläen der Jüdischen Gemeinde einen guten Anlass: das 60jährige Jubiläum der neuen Synagoge in Bremen-Schwachhausen und das 20jährige Jubiläum der Synagoge am Kleinen Brink in Bremerhaven.

Das bundesweite Festjahr „1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland“ lenkt den Fokus der Öffentlichkeit besonders auf die lange Geschichte und die Vielfalt jüdischen Lebens im deutschsprachigen Raum. Zahlreiche Veranstaltungen und Angebote laden uns dazu ein, mit Offenheit und Neugier aufeinander zu zugehen.

Wir können auf die deutsch-jüdische Geschichte nicht zurückblicken, ohne an den von Deutschen verübten Zivilisationsbruch der Shoa zu erinnern. Aus dieser Erinnerung erwächst eine besondere Verantwortung dafür, dass Jüdinnen und Juden sich in Bremen und Bremerhaven heute und in Zukunft sicher, respektiert und zu Hause fühlen. Jeder Form von Antisemitismus werden wir auch weiterhin entschieden entgegentreten.

Ich danke allen, die sich in diesem Jahr und darüber hinaus dafür einsetzen, dass jüdisches Leben in unserem Bundesland gestärkt und noch sichtbarer wird. Den Veranstaltungen wünsche ich – soweit das die Pandemie zulässt – zahlreiche Besucherinnen und Besucher und uns allen viele inspirierende und bereichernde Einsichten. 


Ihr

Bürgermeister Dr. Andreas Bovenschulte 

Sehr geehrte Bremerinnen und Bremer,

sehr geehrte Bremerhavenerinnen und Bremerhavener,


in diesem Jahr haben wir besonderen Anlass jüdisches Leben und jüdische Kultur in unserer Mitte in Bremen und Bremerhaven zu feiern: Die Synagogen unserer Jüdischen Gemeinde in Bremen-Schwachhausen und Kleinen Brink in Bremerhaven begehen mit ihrer Einweihung vor 60 bzw. 20 Jahren jeweils ein rundes Jubiläum. Herzlichen Glückwunsch!

Ihre Eröffnung sind nach vielen dunklen Jahren deutscher Geschichte ein wichtiger Schritt und ein deutliches Signal für den Wiederaufbau jüdischen Lebens in unserem Bundesland gewesen. Engagierte Jüd:innen und Gemeindemitglieder setzen seit jeher wichtige Impulse für Gesellschaft, Religion und Kultur in der Gegenwart.

Jüdisches Leben gehört darüber hinaus aber noch viel länger zu unserem Alltag: 2021 ist auch das bundesweite Festjahr für „1700 Jahre jüdisches Leben“. Dank des Engagements der Deutsch-Israelischen Gesellschaft, der Jüdischen Gemeinde Bremen und vielen Partnern freue ich mich, dass wir auch in Bremen und Bremerhaven dieses Jubiläum nutzen, um jüdisches Leben in unserem Land sichtbarer zu machen und Wissen und Verständnis für das heutige und zukünftige Zusammenleben zu schaffen.

 

Anhand zentraler Wendepunkte der jüdischen Geschichte – von den frühen Gemeinden am Rhein über die Pest, die wirtschaftliche Bedeutung im ausgehenden Mittelalter, die Aufklärung, bürgerliche Emanzipation und den Neuanfang ab 1945 - sollen wichtige Wegmarken jüdischer Tradition aufgezeigt werden, die bis heute das jüdische Leben in unseren Städten prägen. Kurzum: In den kommenden Monaten können alle Interessierten ein wirklich tolles Programm erleben! Wegen Corona sicherlich oftmals online, aber deswegen nicht weniger spannend.

Liebe Bürgerinnen und Bürger, ich möchte Sie als Schirmherr des Programms rund um das Festjahr ermuntern: Nehmen Sie teil und tauchen Sie ab in jüdische Vielfalt, Kultur und Tradition - in Geschichte und Gegenwart! Denn sie ist Teil unserer offenen, freien Gesellschaft. Alle Informationen zu Veranstaltungen finden Sie auf dieser Homepage. Viel Spaß! 

Ihr

Frank Imhoff

Präsident der Bremischen Bürgerschaft