Veranstaltungen 1700 Jahre

Dieser Teil wird redaktionell von der DIG Bremen/Unterweser betreut



Wittheit zu Bremen

Vortrag mit Diskussion am 14. Juni 2021 um 19 Uhr über Zoom

________________________________________________________________________________


Prof. Dr. Christoph Schulte (Universität Potsdam)

War Moses Mendelssohn ein deutscher Jude?

 

Moses Mendelssohn bekannte 1756 in einem öffentlichen Sendschreiben, dass er in einem Vaterlande geboren zu sein wünsche, wo er Socrates zum Muster und Lessing zum Freunde haben könnte. Er war jedoch in Dessau geboren, und er genoß in Berlin und Preußen bis an sein Lebensende keine Bürger-rechte, obwohl er der prominenteste Jude Europas war. An Lavater schrieb Mendelssohn 1770 aus Berlin, dass er „Mitglied eines unterdrückten Volks“ sei, und deshalb öffentliche Religionsstreitig-keiten meiden müsse. Gemeint war hier das unterdrückte jüdische Volk, dessen Mitglieder damals in keinem europäischen Staat bürgerlich gleichberechtigt waren. Mendelssohn identifizierte sich also primär als Jude. Intellektuell war er ein aufgeklärter Weltbürger. Aber Bürger eines Staates war er nie.

Erst die Nachwelt erklärte Mendelssohn im 19. Jahrhundert zum deutschen Juden und zum Begründer des deutschen Judentums. In welchem Sinn war dies berechtigt? Und können wir das heute noch nachvollziehen?

________________________________________________________________________________

 

Zoom-Meeting beitreten am 14. Juni 2021 gegen 19 Uhr:

 

https://uni-potsdam.zoom.us/j/5700339668

 

Meeting-ID: 570 033 9668

Kenncode: 49231626

________________________________________________________________________________

 

Der Vortragende: Prof. Dr. Christoph Schulte, geb. 1958. Studium der Philosophie, Judaistik, Theologie und Publizistik in Heidelberg, Berlin und Jerusalem. Promotion FU Berlin 1987, Habilitation Univ. Potsdam 1996, seit 2001 apl. Prof. für Philosophie und Jüdische Studien an der Universität Potsdam. Fellow und Gastprofessor in Jerusalem, Montreal, Paris, Chicago, Aix-en-Provence, Philadelphia, Zürich, Haifa, Basel, Hamburg. Zahlreiche Buchpublikationen und Editionen im Bereich der modernen europäischen Philosophiegeschichte, der deutschen und jüdischen Aufklärung, der Romantik, der Kabbala sowie der jüdischen Religions- und Kulturgeschichte seit der Frühen Neuzeit. Seit Band 14 (2005) Mitherausgeber der Mendelssohn-Studien. Zuletzt: Von Moses bis Moses… .Der jüdische Mendelssohn, Hannover 2020. 





Veranstaltungen DIG Bremen/Unterweser e.V.

18. Februar 2021, 11 Uhr
Gemeinsame Vorstellung des Projekts und der Jüdischen Kulturtage vor der Presse.

20 Uhr: Vortrag über das Thema „Nach 321: Blüte jüdischen Lebens im Mittelalter“ (Referent: Prof. Arno Herzig, Hamburg) [DIG]


16. März, 20 Uhr
Vortrag „Judenhass. Die Pest im Mittelalter“ (Referent: Hermann Kuhn) [DIG]


25. April, 16 Uhr
Einführung „Von meschugge bis Ganoven im Schlamassel – Jiddisch für Neugierige" (Referentin: Janina Wurbs, Bern) [DIG]


5. Mai
Vortrag „Hausierer, Händler, Hoffaktoren. Zur sozialen und wirtschaftlichen Stellung der Juden in der Frühen Neuzeit“ (Referent: Dr. Wolfgang Treue, Duisburg) [DIG]


14. Juni, 19 Uhr
Vortrag „War Moses Mendelssohn ein deutscher Jude?“ (Referent: Prof. Christoph Schulte, Potsdam) [Wittheit]


30. Juni
Vortrag „Rahel van Varnhagen. Berliner jüdische Salons in den Zeiten Goethes, Schleiermachers und Humboldts“ (Referent: Dr. Bernd Moldenhauer) [DIG]


14. September
Vortrag „Befreiung? Juden in Deutschland nach der Shoah“

13. oder 14. September
Vortrag „Architekturgeschichte der Synagogen“ (in Deutschland) (Referent/in: Frau Katrin Keßler, Braunschweig) [DIG]


22. September
Vortrag „Der Exodus der Juden aus der ehemaligen Sowjetunion: Ursachen, Motive und Ziele“ (Referent: Dr. Olaf Glöckner, Berlin) [DIG]


28. September, 19 Uhr
Vortrag „Judentum und Hansestädte (Lübeck, Bremen, Hamburg – mit einem Blick auf Altona) (Arbeitstitel)“ (Referent: Prof. Kopitzsch, Hamburg) [Wittheit]


Herbst: Führung zu den Jüdischen Friedhöfen der Umgebung, mit Vortrag über die Begräbnistraditionen. (Führung durch Günther Schmidt-Bollmann)


Herbst: Wochenendexkursion in die SchUM-Städte [DIG und vhs]


Vielleicht Herbst:

Beginn des Seminars „Goethe und das Judentum“, acht Abende montags 19.30 (Referentin: Brigitte Olk-Koopmann) [Forum Kirche]


Sommer oder Herbst
Wochenend-Exkursion nach Berlin, Schwerpunkt die neue Dauerausstellung im Jüdischen Museum [DIG]


25. Januar 2022
Vortrag „Antisemitismus – Ursprung, Ausprägung und Funktion in der Alten Welt“ (Referent: Prof. Hans Kloft, Bremen) [Wittheit]




18. Februar 2021, 20:00 Uhr
Nach 321: Blüte jüdischen Lebens im Mittelalter

Online-Vortrag von Prof. Arno Herzig (Hamburg), Grußwort von Sylvia Löhrmann, Generalsekretärin des Vereins "321 – 1700 Jahre" in Köln

In einem kaiserlichen Edikt aus dem Jahr 321 n. Chr. ist zum ersten Mal die Existenz einer jüdischen Gemeinde, im spätantiken römischen Köln, bezeugt. Diese und andere Gemeinden gingen in der Völkerwanderungszeit unter; aber spätestens im 10. Jahrhundert entstanden am Rhein und an der Donau erneut jüdische Gemeinden. In den Städten trugen sie durch ihren (Fern-)handel erheblich zur wirtschaftlichen Entwicklung bei. In Mainz, Worms und Speyer entstanden wichtige geistliche Zentren des Judentums.

Ihre von den Bischöfen geförderte Entfaltung erlitt durch die Kreuzzugspogrome (ab 1096) schwere Rückschläge, die aber überwunden wurden. Da die Kirche für Christen die Zinsnahme offiziell verbot, bot sich für jüdische Händler eine weitere Geschäftssparte durch den Geldhandel. Die von den Juden eingenommenen Zinsen und Pfänder erregten den Neid der christlichen Bevölkerung vom König herab bis zu dem "gemeinen Mann". Dies führte erneut zu zahlreichen Pogromen, die mit religiösen Motiven, so der Blutschuldlüge oder dem Hostienfrevel, begründet wurden. Der Höhepunkt in den Pestpogromen des 14. Jh. zerstörte zahlreiche jüdische Gemeinden und setzte der bis dahin recht erfolgreichen Geschichte jüdischen Lebens im mittelalterlichen Deutschland ein vorläufiges Ende.

Prof. Arno Herzig lehrte bis zu seiner Emeritierung Geschichte der Frühen Neuzeit an der Uni Hamburg. Seine Forschungen hatten insgesamt die deutsch-jüdische Geschichte zum Gegenstand, vor allem regional in Schlesien und Westfalen. Seine komprimierte Gesamtdarstellung ist in der Beck'schen Reihe erschienen: "Jüdische Geschichte in Deutschland".


Die Veranstaltung kann leider nur wieder online stattfinden. Sie können ihr folgen im Livestream über

https://www.youtube.com/channel/UCfSkFjvbramGhZjF6yqmkpw


"Gefördert durch #2021JLID – Jüdisches Leben in Deutschland e.V. aus Mitteln des Bundesministeriums des Inneren, für Bau und Heimat (BMI)"




16. März 2021, 20 Uhr
Judenhass. Die Pest im Mittelalter
Online-Vortrag von Dr. Hermann Kuhn
Veranstalter: Deutsch-Israelische Gesellschaft
Ort. Haus der Wissenschaft, Sandstraße
 

1347 bis 1351 erschütterte die Pest die europäischen Gesellschaften; der „Schwarze Tod“ tötete ein Drittel aller Menschen, stürzte die Städte und Dörfer ins Chaos, stellte alle überkommenen moralischen Maßstäbe in Frage. Ohne jede Kenntnis der tatsächlichen Ursachen suchten die Menschen nach Erklärungen: in „schlechter Luft“, in den Sternen, bei Gott und dem Teufel. Und sie suchten nach Schuldigen, nach Sündenböcken. Furcht und Schrecken entluden sich in furchtbaren Judenpogromen, bei denen sich Angst, religiöse Vorurteile und Habgier explosiv vermischten. Viele jüdische Gemeinden wurden ausgelöscht, für die Überlebenden begann in Deutschland eine lange Zeit von Flucht, Unsicherheit und Ausschluss. 

Hier der Link, um an der Veranstaltung teilnehmen zu können:

https://www.youtube.com/ channel/ UCfSkFjvbramGhZjF6yqmkpwz

"Gefördert durch #2021JLID – Jüdisches Leben in Deutschland e.V. aus Mitteln des Bundesministeriums des Inneren, für Bau und Heimat (BMI)"




25. April 2021, 16 Uhr, online unter
https://zoom.us/j/98850343145? pwd= YzJkbnFVRm9KdUNrTTRHV1N4cGw2dz 0

Von meschugge bis Ganoven im Schlamassel – Jiddisch für Neugierige
Workshop mit Janina Wurbs, Bern

Wörter wie „meschugge“ und „Schlamassel“ kennen Sie und benutzen Sie selbstverständlich; die Herkunft der Wörter und überhaupt Jiddisch sind Ihnen ein Rätsel, dem Sie mit Neugier begegnen?
Würden Sie gern mehr darüber erfahren, wie Jiddisch klingt und geschrieben wird, und sich daran probieren, selbst etwas auf Jiddisch zu sagen und vielleicht sogar ihre erste „blitspost“ – ihre erste Email – auf Jiddisch schreiben?
Dann sind Sie in diesem Workshop mit Janina Wurbs richtig! Die passionierte Jiddistin und Jiddischistin, die ihr Jiddisch in einer jiddischsprachigen Familie in New York und im Austausch mit vielen Muttersprachler*innen weltweit (u.a. in Israel, Moldawien, Czernowitz und Birobidzhan) sowie an Universitäten erworben hat, wird eine erste Tür ins Jiddische öffnen. Kommen Sie mit, lassen Sie sich überraschen!

Janina Wurbs hat einen Abschluss in Jüdischen Studien und Geschichte, schreibt derzeit ihre Dissertation und übersetzt nebenbei aus dem Jiddischen und ins Jiddische. Sie unterrichtet seit vielen Jahren beim Yiddish Summer Weimar und hat sich über musikethnographische Projekte und ihre Arbeit für das Tonarchiv des Jüdischen Wissenschaftlichen Instituts in New York auf jiddische Musik spezialisiert.


"Gefördert durch #2021JLID – Jüdisches Leben in Deutschland e.V. aus Mitteln des Bundesministeriums des Inneren, für Bau und Heimat (BMI)"



28. April 2021 von 18 – 19:30 Uhr
Videoinstallation „1001 Lights“.
Eine digitale Begehung von Mouvement Perpétuel, die in vielen individuellen Handlungen
das wöchentliche jüdische Ritual des Kerzeentzündens zum Schabbat zeigt.
 
Zeichen setzen in dunklen Zeiten: steptext dance project stellt die vielbeachtete und
lebensbejahende Installation, die u.a. bereits im Jewish Museum of Australia gezeigt wurde, in einen weitergefassten kulturellen Kontext. Der Akt des Entzündens von Kerzen wird zur verbindenden Handlung und setzt ein Zeichen für die globale kulturelle Verflechtung von Menschen. Gegen Ausgrenzung, Rassismus und Antisemitismus entflammen Lichter, um Helligkeit, Wärme und Geborgenheit zu spenden. Die Filminstallation und das digitale Rahmenprogramm setzen so das Licht einer gesellschaftlichen Zersplitterung entgegen und betonen das rituelle Entzünden der Flamme als ein starkes Symbol der Besinnung und Erneuerung, das weltweit zu finden ist.


Livestream per Vimeo aus der Schwankhalle
Anmeldung unter: livestream@steptext.de
 
Grußwort:
Dr. Andreas Bovenschulte, Bürgermeister der Freien Hansestadt Bremen, Senator für Kultur und Schirmherr des „Forums zur Förderung des Jüdischen Lebens im Land Bremen“

Redebeiträge:
Dr. Kirsten Kappert-Gonther, Vize-Präsidentin der Deutsch-Israelischen Gesellschaft e.V.
Elvira Noa, Gemeindevorsitzende der Jüdischen Gemeinde Bremen
Philip Szporer und Marlene Millar von Mouvement Perpétuel

Tanzkünstlerische Beiträge:
Einav Kringel der Kompanie Of Curious Nature mit einem Solo
Ziv Frenkel mit Auszügen aus der Performance „decoding<>encoding“

Moderation:
Helge Letonja, Künstlerischer Leiter von steptext dance project

Eine Veranstaltung von steptext dance project e.V., Bremen

Ergänzend zur Auftaktveranstaltung veröffentlichen wir verschiedene Stimmen, Statements und künstlerische Beiträge zu der Videoinstallation 1001 Lights in einer Mediathek. Mit dabei sind die Schauspieler Michael Meyer und Peter Lüchinger (Bremer Shakespeare Company), die Schauspielerin Kathrin Steinweg, die Tänzerin Einav Kringel, die Indische Tanzgruppe Noopur, der Kulturladen Huchting, sowie die Dokumentarfilmerin Marie-Claire Schmarsow und das Afrika-Netzwerk Bremen. Den Link zur Mediathek finden Sie ab dem 28.4. unter: www.steptext.de
 
Die Veranstaltung wird gefördert vom Senator für Kultur Bremen und dem Quebec Arts Council (CALQ)



5. Mai 2021, 19 Uhr, online
Zugang unter https://www.youtube.com/ channel/ UCfSkFjvbramGhZjF6yqmkpw

Hausierer, Händler, Hoffaktoren.
Zur sozialen und wirtschaftlichen Stellung der Juden in der frühen Neuzeit

Vortrag von Wolfgang Treue, Duisburg

Das jüdische Leben im Deutschland der frühen Neuzeit (etwa 1500 bis 1800) war geprägt von einer zunehmenden Vielfalt der Lebensformen. Nach der Ausweisung aus zahlreichen deutschen Städten im Spätmittelalter entstanden neben der klassischen Stadtgemeinde neue Siedlungstypen im ländlichen Raum. Zu weiteren Veränderungen führten der Dreißigjährige Krieg und die folgende Phase des Wiederaufbaus. Die Kluft zwischen Arm und Reich nahm zu; auf der einen Seite stand eine wachsende Zahl prekärer Existenzen, auf der anderen bildete sich eine gut vernetzte jüdische Oberschicht heraus, an deren Spitze die einflussreichen Hoffaktorenfamilien – wie die Wertheimer und Oppenheimer – standen.

Dr. Wolfgang Treue lehrt als Privatdozent für Mittlere und Neuere Geschichte an der Uni Duisburg-Essen. Nach zahlreichen Arbeiten zur Geschichte der Juden in Deutschland, u.a. über jüdische Ärzte und Konvertiten, wird in diesem Jahre sein Buch "Judengasse und christliche Stadt. Religion, Politik und Gesellschaft in Frankfurt aM. in der frühen Neuzeit" erscheinen.


"Gefördert durch #2021JLID – Jüdisches Leben in Deutschland e.V. aus Mitteln des Bundesministeriums des Inneren, für Bau und Heimat (BMI)"





Veranstaltungen Volkshochschule Bremen

Wann gilt man eigentlich als jüdisch? Und wer bestimmt das? - online-Seminar


Online-Seminare zu 1700 Jahre Jüdisches Leben in Deutschland

Im Jubiläumsjahr 2021 wird die Jahrhunderte alte Präsenz jüdischer Gemeinden in Deutschland gefeiert. In unserer Reihe wird es um die Vielfalt und Vielstimmigkeit der Jüdinnen und Juden gehen, um neue Einblicke und Begegnungen, um den jüdischen Grundsatz "L`Chaim - Auf das Leben!". In vier Online-Veranstaltungen wollen wir bis Ende des Jahres einen Blick werfen auf die lebendige jüdische Tradition und Religion und uns darüber austauschen. Zum Abschluss ist der Besuch einer Synagoge geplant.


Bremen im Nationalsozialismus

Informationen siehe www.vhs-bremen.de

202M12-026 / Exkursion mit Joachim Bellgart

22. Jan. 2021, Fr, 14.00 - 16.00 Uhr, Treff: Vor dem Staatsarchiv, Am Staatsarchiv 1, € 6 (€ 4)


1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland

Im ersten Teil der online-Seminarreihe sprechen wir über die spannende Frage, wann gilt man eigentlich als jüdisch? Und wer bestimmt das? Und wie sieht eine Konversion ins Judentum aus?

211M13-502 / Online-Seminar mit Dr. Petra Schilm

18. März 2021, Do, 18.00 - 20.00 Uhr, Online-Kurs am eigenen PC, € 9 (€ 6)


1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland

Seit dem Jahr 321 leben Jüdinnen und Juden in Deutschland und haben das Land in Philosophie, Wissenschaft und Kunst maßgeblich mitgestaltet. Ihre Leistungen prägen damit unsere Identität und Kultur. In dieser Bildungszeit geht es um den Reichtum und die lange Tradition jüdischer Kultur in Deutschland. Religion, jüdisches Leben in Bremen und auch die zunehmende Bedrohung durch wachsenden Antisemitismus in Deutschland sind Themen dieser Woche.

In Kooperation mit dem Evangelischen Bildungswerk Bremen

211M13-501 / Bildungszeit mit Kirsten Locker

19. Apr. - 23. Apr. 2021 (5x, 30 UStd), Mo - Fr, 09.00 - 14.30 Uhr, forum Kirche, Hollerallee 75, € 85 (€ 57)

 

Was Sie schon immer über Religion wissen wollten ...

Braucht der Mensch im 21. Jahrhundert überhaupt noch Religion? Oder sogar mehr denn je …? Wir laden Sie zu einem Diskussionssamstag über Religion (en) ein. Dazu sprechen wir auch darüber, was wir über die Funktion von Religionen wissen, was Naturreligionen sind, was Religionen mit vielen Göttinnen und Göttern von den Monotheistischen unterscheidet.

211M13-505 / Einzelveranstaltung mit Dr. Petra Schilm

24. Apr. 2021, Sa, 10.00 - 13.15 Uhr, VHS im Bamberger, € 15 (€ 9)


Anspruch auf heiligen Boden: Der israelische Konflikt um den Tempelberg

Aus der Reihe vhs.wissen-live

Der Tempelberg im Widerstreit der Interessen – es gab Phasen der Zerstörung und der gegenseitigen Duldung, aktuell verschärft sich wieder die Situation. Wem „gehört“ der Tempelberg, gibt es eine Lösung für den Konflikt?

Weitere Informationen zu Inhalt und Referent siehe www.vhs-bremen.de

211M10-142 / Online-Vortrag mit Dr. Joseph Croitoru

28. Apr. 2021, Mi, 19.30 - 21.00 Uhr


Julius Bamberger - Auf den Spuren eines wechselvollen Lebens

Führung durch die Ausstellung

Julius Bamberger war eine facettenreiche Persönlichkeit, die sich durch kaufmännisches Geschick, politisches Engagement und große Menschlichkeit auszeichnete. Seine jüdische Herkunft führte zu Enteignung, Vertreibung und großer Verzweiflung. In der Dauerausstellung im Treppenhaus der Bremer Volkshochschule in dem nach ihm benannten Bamberger-Haus werden die Stationen seines Lebens auf neun Etagen nachgezeichnet.

211M13-504 / Exkursion mit Caroline Schemmel

12. Juni 2021, Sa, 11.00 - 12.00 Uhr, VHS im Bamberger, Dachgarten, € 4 (€ 3)

 

Spuren jüdischen Lebens in Bremen

Informationen siehe www.vhs-bremen.de

211M12-030 / Fahrradexkursion mit Joachim Bellgart

04. Juli 2021, So, 15.00 - 17.00 Uhr, Treff: Ecke Diepenau / Faulenstraße, € 7 (€ 5)

 

Religionen in Bremen und ihre Spuren im Stadtbild

Informationen siehe www.vhs-bremen.de

211M12-039 / Exkursion mit Joachim Bellgart

16. Juli 2021, Fr, 15.00 - 17.00 Uhr, Treff: Liebfrauenkirche, Unser Lieben Frauen Kirchhof 27, € 7 (€ 5)

 




Vorschau Volkshochschule Bremerhaven

1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland

Eine Veranstaltung zum/auf dem jüdischen Friedhof

Der älteste erhaltene Friedhof im Bremerhavener Stadtgebiet „erzählt“ viele Geschichten der Leher und Bremerhavener Juden. Bei der Führung erleben Sie die Besonderheiten dieses Friedhofs.

Mircea Ionescu ist Vorsitzender der liberalen „Menorah - Jüdische Gemeinde zu Bremerhaven“, Cellist, Musik- und Tanztherapeut.

Evtl. sind noch Auslagen in Höhe von 7,00 € pro Person vor Ort zu zahlen.

Anmeldeschluss: 21.05.2021

21F11067

Sonntag, 30.05.2021, 11:00 - 12:30 Uhr (2 UE)

Gebühr: 3,50 €

Leitung: Mircea Ionescu

Treffen: Jüdische Friedhof, Kreuzburger Str. 2-6, 27578 Bremerhaven

TN-Zahl: 15

Auslage: Zahlbar vor Ort 7 € für eine Kippa (Kopfbedeckung), die an allen religiös-heiligen Orten der Juden getragen wird

Weitere Informationen und Hintergründe unter: www.1700jahre.de


1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland

Eine sprachliche Spurensuche: Wie viel Jiddisch und Hebräisch steckt im Deutschen?

Wenn ein Ganove Schmiere steht, wir an Silvester einen guten Rutsch wünschen, dass wir malochen und die anderen einen Reibach machen, oder wir in einem Schlamassel stecken – woher kommen diese selbstverständlichen Begriffe? Es erwartet Sie eine kurzweilige sprachliche Spurensuche.

Mircea Ionescu ist Vorsitzender der liberalen „Menorah - Jüdische Gemeinde zu Bremerhaven“, Cellist, Musik- und Tanztherapeut.

Anmeldeschluss: 21.06.2021

21F11045

Mittwoch, 30.06.2021, 18:30 - 20:30 Uhr (2,67 UE)

Gebühr: 3,50 €

Leitung: Mircea Ionescu

Ort: Volkshochschule

TN-Zahl: 12

Weitere Informationen und Hintergründe unter: www.1700jahre.de